Neues aus Wissenschaft und Politik

In der Kategorie Wissenschaft und Politik wollen wir über aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft berichten und auch aktuelle Geschehnisse aus der Landes- oder Bundespolitik aber auch Rechtssprechung aufgreifen.

Sportunterricht – Wie Kinder Niederlagen und Demütigungen verarbeiten

Der Deutschlandfunk hat sich mit einem Thema beschäftigt, das uns allen wichtig ist: wie können wir vermeiden, dass Kder und Jugendliche im Sportuntericht so frustriert werden, dass sie nur mit Grauen an den Sport denken. Vor kurzem haben wir einen diesbezüglichen Beitrag des Entertainers Harald Schmidt aufgegriffen (siehe: https://dslv-saar.de/2019/03/09/harald-schmidt-denk-ich-an-sport-denk-ich-an-die-schlimmsten-demuetigungen-meiner-kindheit-und-jugend/). Der Deutschlandfunk hat ein Interview mit der Hauptreferentin bei unserem Sportlehrertag am 19. September geführt. Das Interview mit der Überschrift Wie Kinder Niederlagen und Demütigungen verarbeiten finden Sie hier: https://www.deutschlandfunkkultur.de/sportunterricht-wie-kinder-niederlagen-und-demuetigungen.966.de.html?dram:article_id=391215

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sportunterricht 6/2019

Das neue Heft der Zeitschrift sportunterricht beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Partizipation im Schulsport: Mitbestimmung & Entscheidung, Mitsprache & Aushandlung sowie Mitgestaltung & Engagement sind Prinzipien der demokratischen Partizipationsförderung. Über das Wie und Was informiert das aktuelle Heft sehr ausführlich.Aus meiner Sicht handelt es sich hier um ein altes Thema, das in neuem Gewand daherkommt: Unter Bildung wird seit der Aufklärung Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Solidariät verstanden. Aber in den Beiträgen des aktuellen Heftes wird aufgezeigt, wie dieses alte Grundthema der Pädagogik in der Praxis umgesetzt werden kann.Im Brennpunkt stellt Ulrike Burrmann (Professorin am Institut für Sport und Sportwissenschaft der TU Dortmund) die Frage, was Lehrkräften vor dem Hintergrund von Ganztagsschulen, Integration, Inklusion und Digitalisierung in der heutigen Zeit zugemutet wird. Hinzu kommt, so Ulrike Burrmann die mangeldne Wertschätzung des Lehrerberufs in der Öffentlichkeit.Hier der aktuelle Brennpunkt: http://s608041524.online.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/11/SU_11_2018_Brennpunkt.pdf

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Kieler „Thesen“ zum Sportuntericht

Der Deutsche Sportlehrerverband (DSLV) hat auf seiner Bundestagung am 17./18.5.19 in Kiel die Kieler ‚Thesen’ zum Sportunterricht verabschiedet. Mit diesen fünf Thesen reagiert der Verband, der sich für die Sicherstellung und Verbesserung der Bedingungen von Sportunterricht und Schulsport einsetzt, entschlossen auf besorgniserregende Aspekte des Schulsports.
Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Dies führt nachweislich zu einer schlechteren motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus ist festzustellen: Heranwachsende aus sozial benachteiligten oder von Armut
bedrohten Familien nehmen an sportlichen Angeboten deutlich seltener teil und erzielen schlechtere motorische Ergebnisse. Studien zeigen, dass im Vergleich zu vor dreißig Jahren die motorisch starken Heranwachsenden heute noch besser, die weniger leistungsfähigen Heranwachsenden noch schwächer sind.

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Harald Schmidt: Denk ich an Sport, denk ich an die schlimmsten Demütigungen meiner Kindheit und Jugend.

In FAZ am Sonntag vom 3. Februar 2019 erläutert der Entertainer Harald Schmidt seine subjektiven Erfahrungen zum Sport im Allgemeinen und zum Sportunterricht im Speziellen: https://www.sportpaedagogik-sb.de/pdf/Sportpaedagogik/DenkichanSport.pdf Mit seiner Meinung steht Harald Schmidt sicherlich nicht alleine da. Vor kurzem habe ich über die Ergebnisse mehrerer aktueller Studien zur sportlichen Aktivität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen berichtet. Viele, zu viele stehen abseits und treiben keinen Sport. Für viele sind solche traumatischen Erfahrungen, wie sie Harald Schmidt gesammelt hat, ausschlaggebend für die negative Einstellung gegenüber dem Sporttreiben. Siehe hierzu auch: Wie Kinder Niederlagen und Demütigungen. Paul Vorreiter im Interview mit Dr. Reimann-Pöhlsen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/sportunterricht-wie-kinder-niederlagen-und-demuetigungen.966.de.html?dram:article_id=391215 Wer hat Angst vorm Schulsport? von Monika Köpcke: https://www.deutschlandfunkkultur.de/kasten-bock-und-barren-wer-hat-angst-vorm-schulsport.966.de.html?dram:article_id=372499

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Bayern, beweg Dich!

Der DSLV Landesverband Bayern hat eine tolle Aktion gestartet: Bayern beweg Dich! Kinder brauchen tägliche Bewegung. Die Weltgesundheitsorganisation beweist minimal für 60 Minuten am Tag – mit mittlerer bis intensiver Intensität. Deswegen fordert der DSLV Bayern mindestens 60 Minuten SchulSportSpaß täglich für jedes Kind in Bayern. Es wird Zeit, dass umgesetzt wird, was unseren Kindern guttut! Denn: Kinder, die sich viel bewegen, bewegen viel. Bayern, beweg Dich! ist eine Initiative des Deutschen Sportlehrerverbands Bayern e.V. Weitere Infos: https://www.bayern-beweg-dich.de/

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Bewegungsmangel

Die Hauptaufgabe des Sportunterrichts ist nach wie vor die Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur. Sportunterricht muss Kinder und Jugendliche an das Sich-Bewegen und Sporttreiben heranführen, Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln und für das lebenslange Sporttreiben motivieren. Diese von den meisten Sportlehrerinnen und Sportlehrern getragene Aussage wurde insbesondere in der deutschen Sportpädagogik nicht immer geteilt. Dass aber gerade der Bewegungsmangel der heutigen Zeit auch für den Sportunterricht in der Schule als Herausforderung und Auftrag angesehen werden sollte, will ich im Folgenden erläutern.

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Die Rettungskette für den Grundschulsport

Es mag etwas weit hergeholt sein, aber das Bild der Rettungsgasse bringt die Situation des Schulsports in der Grundschule sehr treffend zum Ausdruck. Hier herrscht zurzeit eine Notsituation vor, zu häufig wird Sport „fachfremd“ unterrichtet. Dies hat verschiedene Ursachen: Zum einen mangelt es an Grundschullehrkräften überhaupt. Zweitens fehlt es speziell an Sportlehrkräften, weil sie wenig wertgeschätzt werden. Dadurch sinke der Anteil der Grundschulstudierenden, die das Fach Sport wählen, von Jahr zu Jahr. Drittens werden Sportlehrkräfte oft als Klassenlehrer eingesetzt und unterrichten dann nur recht wenig Sport. Brennpunkt zum Thema Grundschulsport

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